Abwasserkonzept

Forschungsprojekt: Nachhaltiges Abwasserkonzept

Die Lambertsmühle ist nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Deshalb entstand hier ein neuartiges Abwasser-Konzept.


In Zusammenarbeit mit dem Wupperverband und wissenschaftlich begleitet vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasserforschung, der TU Hamburg, den Universitäten Bonn und Weimar hat man ein Projekt gestartet, das auf der Trennung von flüssigen Abwässern und Feststoffen basiert.
Gefördert wurde die Maßnahme vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Foto: Margarete Laars


Das verschmutzte Wasser aus Bad, Küche, usw. wird in eine Pflanzenkläranlage geleitet, dort gereinigt und anschließend dem Wiembach wieder zugeführt.
In den Separationstoiletten werden Flüssig- und Feststoffe getrennt und in Tanks und Rottebehältern aufgefangen. Danach können sie kompostiert und zusammen mit tierischer Gülle zur Düngung in der Landwirtschaft weiterverwendet werden.


Die von den Universitäten inzwischen abgeschlossenen Untersuchungen von Arzneimittelrückständen, hormonellen Stoffen, der Hygiene und die Handhabung der Technik haben die Wirksamkeit bestätigt und gezeigt, dass eine Übertragung des Konzeptes auf den ländlichen Raum möglich ist.

Foto: Siegfried Fley