Mühlenimkerei

Historisches Imkern im Bienenhaus der Lambertsmühle

2018 wurde ein Teil der ehemaligen Scheune von den ehrenamtlichen Mitarbeitern zu einem Bienenhaus ausgebaut. Die Vielfalt der Bienenhaltung wird hier vom Burscheider Imker Jürgen Letzner in Form der historischen Hinterwandbehandlungsbeuten vorgestellt.

Der nach ebenfalls historischem Vorbild gestaltete Bauerngarten der Lambertsmühle beherbergt zudem einen Bienenstand mit drei Völkern sowie im Sommer einen Bienenschaukasten. Der Bauerngarten kann jederzeit von Interessierten besucht werden.

Das gesamte Anwesen wird fortlaufend systematisch und nachhaltig durch Anpflanzungen von Nähr- und Schutzgehölzen für Vögel und Insekten umgestaltet. So wurden am Oberwasser der Mühle Pappeln durch 10 Sommer- und Winterlinden ersetzt. Angepflanzte Kornelkirschen, Akazien, Wildrosen und Weiden bereichern bald das Nahrungsangebot für Vögel und Insekten.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, insbesondere Projektwochen der Schulen zum Thema „Bienen, Honig und Umweltschutz“ in der Lambertsmühle zu unterstützen, um schon die Jüngsten zu diesen Themen zu sensibilisieren.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Wir alle können für den Erhalt der heimischen Bienen sorgen und damit die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sichern. Dies trägt zum Erhalt der heimischen Natur bei.

Foto: Beate Letzner

Beispiele für bienenfreundliche Garten-Gewächse sind folgende Bienennährgehölze:

im Blumenbeet:

  • Schafgarbe, Akelei, Lavendel, Lupine, Wilde Malve, Astern, ungefüllte Dahliensorten

Bäume und Sträucher:

  • Schlehe, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Weißdorn, Stachelbeere, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere, Wilder Wein, Efeu, ungefüllte Kletterrosen

im Gemüsebeet:

  • Ackerbohnen, Kleearten, Borretsch, Ringelblumen, Kürbisgewächse, Zwiebeln, Kohl, Möhren, Gewürzkräuter

auf dem Balkon:

  • Goldlack, Kapuzinerkresse, Verbene, Männertreu, Wandelröschen, Löwenmäulchen, Küchenkräuter wie Salbei, Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Thymian