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25.11.17  vorweihnachtlicher Markt von 11- 18 Uhr 

 

Die Mühlentechnik

Die Lambertsmühle ist eine Getreidemühle, in der das Korn zwischen Mühlsteinen gemahlen wird. Der Antrieb erfolgt durch ein oberschlächtiges Wasserrad d.h., das Wasser fließt von Oben auf das Wasserrad  und treibt über ein Gewicht das Wasserrad an. Das Wasser wird ca. 200 m oberhalb der Mühle dem Wiehbach entnommen, in einem Mühlteich gesammelt und ungestaut und über einen Obergraben der Mühle zugeführt. Zum Betrieb der Mühle müssen 2 Schütze geöffnet werden. Das Wasser wird nach dem Gebrauch über den Untergraben in den Wiehbach zurückgeführt.

Von den ursprünglich vorhandenen drei Mahlwerken wurde eins wieder restauriert und von einer holländischen Mühlenbaufirma im Jahr 2002 fertig gestellt. Von den zwei anderen sind nur noch die Mühlsteine vorhanden, die zu Schauzwecken in unterschiedlichen Ansichten dargestellt sind. Die Steine bestehen aus Mayener Basalt. Die oberen Steine, die sogen. Läufersteine, haben ein Gewicht von 1,5 t.

Mühlrad und Räderwerk sind, so wie es bis 1880 auch war, in Holz ausgeführt: Mühlradwelle = Eiche; Radspeichen = Eiche; Felgen und Kammern = Lärche. Räderwerk Innen: Speichen = Eiche; Felgen = Ulme; Zähne = Hainbuche.

Das Mahlgut, welches den Mahlgang über die sogen. Mehlrutsche verlässt, ist kein Mehl sondern Schrot, d.h. Vollkornschrot und kann zu Brot oder Kuchen bebacken werden.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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